45 Jahre Leidenszeit

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Autor: 
Mariechengehtssehrgut

STICHWORTE: MIGRÄNE; ÄNGSTE; SCHILDDRÜSE: HASHIMOTO, SCHLAFAPNOE, DEPRESSIONEN, TRAURIGKEIT, MÜDIGKEIT, ERSCHÖPFTHEIT, HAARAUSFALL, EISENMANGEL, ÜBERGEWICHT, HEIßHUNGER, GANZKÖRPERSCHMERZEN, HERZSTOLPERN, ÖDEME,

Hallo, meine Überschrift hört sich sehr krass an. Wenn ich (W54) zurückblicke, muss ich aber wirklich davon ausgehen, schon so lange Krankheitssymptome gehabt zu haben. Als Grundschulkind wurde ich schon dicker als andere, hatte mit Migräne und Ängsten zu kämpfen. Meine Schilddrüse fing wahrscheinlich mit 14 schon an zu spinnen, bis ich 33 Jahre alt wurde und nach 2 Kindern und einer Odyssee an Müdigkeit, Erschöpftheit, Haarausfall, Eisenmangel und Traurigkeit war die Diagnose Hashimoto. Schlafapnoe und Depression kam dazu. Erst mit 52 Jahren, und 135 Kilo entdeckte ich selbst, dass mir was fehlen muss, Magnesium tat mir immer schon gut und ich las viel. So machte ich den 1. Vitamin D Test: Ergebnis 9 ng/ml !
Seit 2 Jahren behandle ich mich weitestgehend selbst, wurde durch Aussagen von Ärzten immer wieder verunsichert: Diese sind in etwa: Gehen sie mehr raus, dann gibt sich das. So einen Wert hat jeder 2. zur Zeit (danach keine Substitution). Das müssen sie selbst kaufen. Nehmen sie 1000er Vigantoletten. Eine Internistin vor kurzem: Das Thema Vitamin D ist so ein Trend und Trends mag ich nicht. Oder: Gehen sie an die Luft. ...
Es macht mich extrem wütend, dass man keine qualifizierte Behandlung bekommt. Ich habe mich selber an die Dosis von z. Zt. X000 herangetastet, weil ich nichts falsch machen wollte und eine hohe Aufsättigung scheue. Jetzt bin ich bei 23 ng/ml und hoffe, in 1-2 Monaten im Normalbereich (40) zu sein. 60 sollte ich wohl eher anstreben. Ich fühle mich schon erheblich besser (50%) als vor 2 Jahren: Ich habe nicht mehr so einen Heißhunger, fühle mich wacher, mit tut nicht mehr der ganze Körper weh (Knochenziehen). Meine Wasseransammlungen in den Beinen sind weniger, kein Herzstolpern mehr, trübe Verstimmungen lassen nach. Ich lasse keine Gelegenheit aus, meine Erfahrung anderen mitzuteilen, da es so vielen schlecht geht und sie so allein gelassen sind mit ihren Krankheiten. Es wird mit den schärfsten Medikamenten aufgefahren gegen Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen, Schwindel, usw. Sogar bei unerfülltem Kinderwunsch wurde von einem Endokrinologen noch nicht mal Vit D gemessen. Wie soll ein Körper gut funktionieren, wenn ihm so etwas existenzielles fehlt? Ich hoffe sehr, dass sich schneller etwas tut, dass Ärzte und die Fachschaft es schaffen, das Thema vernünftig anzugehen und so den Menschen viel Leiden zu lindern. Vielen herzlichen Dank, Herr Dr. Von Helden für ihre wunderbare Arbeit, Ihr Wissen und Ihren Mut, es zu verbreiten!
Liebe Grüße
Mariechen aus Hessen

ANMERKUNGEN DER REDAKTION:
Danke für Ihren interesannten Lebensbericht. Dieser ist wieder ein Beweis dafür, dass sich ein jahrzehntelanger Vitamin D Mangel von Kindesbeinen an bis ins hohe Erwachsenenalter so auswirkt, dass sich eine Krankheit an die nächste heftet und es hier keine richtige Genesung mehr geben kann. Der Körper kann den Mangel nicht mehr kompensieren und gerät in einen Kreislauf von Folgeerkrankungen hinein. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen, indem wir selbst tätig werden und dem schwerwiegenden Mangel endlich entgegenwirken.
Dieser Bericht zeigt deutlich, das selbst nach über 40 Jahren Dauermangel von Vitamin D eine Verbesserung jederzeit möglich ist.
Ihnen weiterhin eine gute Gesundheit


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