APOTHEKE ADHOC: Trüber Winter, Vitamin D unnötig

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Irreführung: "Im trüben deutschen Winter kommt die Sonne nur selten zum Vorschein – die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten ist in der Regel dennoch unnötig. Darauf weist Dr. Hans Michael Mühlenfeld vom Deutschen Hausärzteverband hin. (...) ratsam, möglichst täglich an der frischen Luft spazieren zu gehen – auch wenn der Himmel wolkenverhangen sei. „ Weil die Sonneneinstrahlung im Winter so gering ist, speichert der Körper Vitamin D im Fett- und Muskelgewebe sowie in der Leber. Die Speicher werden im Laufe des Winters geleert und müssen dann ab dem Frühjahr wieder aufgefüllt werden." Richtig ist: Im Winter kann der Mensch kein VitaminD erzeugen. (Ausnahme: Ohne Sonnenschutz auf der alpinen Ski-Piste.)

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Irreführung: "Vor Kurzem hatte das BfR neue Empfehlungen zu Höchstmengen in Nahrungsergänzungsmitteln bekanntgegeben. Für das Sonnenvitamin wurde der Höchstmengenvorschlag von bisher 5 µg auf 20 µg erhöht. (von 200 IE auf 800 IE). Präparate mit höheren Tagesdosen, müssten als Arzneimittel angesehen werden. Die Experten warnen sogar vor überhöhten Dosierungen, die zu Nierensteinen und Nierenerkrankungen führen können."

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

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4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Irreführung: "Wer zusätzlich etwas für seinen Vitamin-D-Haushalt tun möchte, sollte sich ausgewogen mit frischen Lebensmitteln ernähren, rät Mühlenfeld. Natürliches Vitamin D liefern zum Beispiel fetter Fisch wie Hering oder Lachs, Eigelb oder Innereien wie Rinderleber, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)." Richtig ist: Der Bedarf an Vitamin D ist über die normale Ernährung nicht (!) zu decken.

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: "Ein bedenklicher Vitamin-D-Mangel sei in Deutschland (...) die Ausnahme, betont der Arzt. Mühlenfeld stimmt mit seiner Einschätzung mit (...) (BfR) überein. Die Experten halten Supplemente für überflüssig. (...) Als unterversorgt werden laut BfR lediglich chronisch kranke, mobilitätseingeschränkte und pflegebedürftige Menschen sowie Personen mit dunkler Hautfarbe eingestuft." Richtig ist: 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung ist in einem Vitamin-D-Mangel. Derzeit sind weder die genannten Risikogruppen noch die normale Bevölkerung mit Vitamin D versorgt werden. Das schlechte Gewissen der Behörden verursacht deren Verwirrungstaktik um die Grenzwerte.

Zum irreführenden Beitrag

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/trueber-winter-vitamin-d-unnoetig-nahrungsergaenzung/

Link zur Gegendarstellung

www.VitaminDservice.de/wette


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