APOTHEKEN-UMSCHAU: Vitamin D und COVID-19

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

IRREFÜHRUNG: "Mindestens dreimal in der Woche 20 Minuten", rät Professor Helmut Schatz (emeritiert) von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz genügt es völlig, Gesicht, Hände und Arme dabei unbedeckt zu lassen."

RICHTIGSTELLUNG: Spaziergänge bei bedeckten Himmel machen kein Vitamin D. Eine Vitamin-D-Produktion bei bedeckten Himmel in der kalten Jahrenzeit ist nicht (!) möglich. Um Vitamin D zu tanken, brauchen wir die tägliche Mittagssone von März bis September. In der Mittagszeit (11.00 bis 15.00 Uhr) sollten wir uns je nach Hauttyp zwischen 5 und 30 Minuten, leicht bekleidet und ohne Sonnenschutz, den Sonnenstrahlen aussetzen.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

IRREFÜHRUNG:  "Wer auf eigene Faust entsprechende Präparate einnimmt und keinen nachgewiesenen Mangel hat, sollte eine tägliche Dosis zwischen 800 und 1000 Internationalen Einheiten (I.E.) nicht überschreiten. Ältere Menschen ab 65 Jahren können laut Experte Helmut Schatz vorbeugend täglich 1000 bis 2000 I.E. einnehmen. Auch jüngere Menschen, die überwiegend im Büro sitzen und im Winter nur wenig Tageslicht abbekommen, können vorbeugend 800 bis 1000 I.E. einnehmen, ohne dass es ihnen schadet."
RICHTIGSTELLUNG: Dosierungen mit 800, 1000 oder 2000 E  sind Dosierungen für Babys und Kinder. Sie heben den Spiegel bei einem Erwachsenen nicht (!) nennenswert an. Die Unterversorgung bleibt. Ein Erwachsener mit 80 kg Körpergewicht, benötigt logischerweise die 10 fache Dosierung eines 8 kg schweren Babys.

Notizen vom VitaminDservice

IRREFÜHRUNG: "Das heißt aber nicht, dass ein Vitamin-D-Mangel die Ursache für einen schweren Verlauf ist", betont der Wissenschaftler. Keine einzige aussagekräftige Studie konnte bislang einen ursächlichen Zusammenhang zweifelsfrei nachweisen. (...) Ob Vitamin D tatsächlich vor einem schweren Covid-19-Verlauf schützt, kann man derzeit einfach nicht sagen."
RICHTIGSTELLUNG: Inzwischen mehren sich die Studien, die allesamt gleiche Ergebnisse präsentieren: Eine gute Vitamin-D-Versorgung bestätigt eine schnellere Genesung, kürzere Krankenhausaufenthalte, deutliche geringe Zahlen an Intensivpflichtigen und eine geringere Sterblichkeit. Erneut wird der Ausweg aus der CORONA-Krise versperrt. Die  www.vitaminDZeitung.de belegt es. Erfolgreiche Studien und internationale Statements der Wissenschaft. 
_________________________________________________________________________
IRREFÜHRUNG: "Als Mittel, um Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, spielt Vitamin D zum Beispiel keine Rolle. Das lässt die sogenannte Vital-Studie mit knapp 26.000 Teilnehmern im Durchschnittsalter von 67 Jahren vermuten."
RiCHTIGSTELLUNG: Vitamin D ist ein Schutzfaktor für Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen Beweise: https://www.vitamindservice.de/12studien Die kritische Auseinandersetzung mit der der hier zitierten VITAL-Studie https://www.vitamindservice.de/node/2701

Zum irreführenden Beitrag

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/coronavirus/vitamin-d-und-covid-19-768277.html

Link zur Gegendarstellung

www.VitaminDService.de/UMSCHAU


» Zurück zur Vitamin D Mobbing als Tabelle

» Zum nächsten Beitrag blättern "T-ONLINE: Vitamin D-Mangel: Die meisten Deutschen haben einen zu niedrigen Wert"