Nachhaltige Erfolge beim "Leaky-Gut-Syndrom" durch den Zonulin-Blocker NANA10

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung Privat-Institut VitaminDelta, 57368 Lennestadt, Original-Studie.

2026-01-29

1) Fragestellung

Das Syndrom, das sich hinter dem Vitamin-D-Mangel versteckte

  • Durch die Beschäftigung mit dem Vitamin D Mangel konnten viele Patienten identifiziert werden und einer Korrektur zugeführt werden.
  • Dies lenkte den Blick darauf, dass bei vielen Patienten die alleinige Gabe von Vitamin D nicht zum Erfolg führte.
  • Die Recherche zeigte das LEAKY-GUT-Syndrom als einen möglichen Verursacher eines anhaltenden Leidens.
  • Während das  LEAKY GUT Syndrom Sammelbecken von verschiedenen Vorstellungen ist, so ist das Zonulin-Syndrom deutlich besser definiert:
  • Alle, die einen pathologischen Zonulin Wert in der Stuhlprobe aufweisen, haben ein Zonulin Syndrom: www.VitaminDService.de/ZS

Wie beim Vitamin-D-Mangel - Laborwert als Erfolgs-Krierium

  • Gleichzeitig gibt es dadurch einen Parameter, der im weiteren Verlauf über den Nutzen aller therapeutischen Bemühungen Klarheit schaffen kann.
  • Mit der Erfindung des NANA10 als gut dosiertes Nahrungsergänzungsmittel zeigte sich bei den behandelten Patienten ein deutlicher Rückgang des Zonulinwertes.
  • Bei jedem therapeutischen Erfolg ist allerdings stets eine kritische Verlaufsuntersuchung sinnvoll.

Nur Worst-Case-Erfolge?

  • Hält der Erfolg an? Gibt es Ausreißer oder gar Rückfälle?
  • Auch ist die Verlaufskontrolle essenziell, um einen Stichproben-Fehler "zu viele Worst cases" auszuschließen.
  • Tatsächlich gibt es regelmäßig scheinbare therapeutische Erfolge, wenn man immer bei einem maximal pathologischen Wert beginnt.
  • Eine Extremwertselektion führt zu einem Regression-to-the-mean-Artefakt in der unmittelbar nächsten Follow-up-Messungen, doch nicht auf Dauer.
  • Das Phänomen kann erkannt werden, falls es unter fortgesetzter Therapie regelmäßig zu einem Rückfall beim beobachteten Parameter kommt.
  • Zur wissenschaftlichen Klärung werden hier erneut die Daten der langfristigen Verlaufskontrolle des Zonulin vorgelegt.

2) Methode

Patienten:

  • erste Zonulin-Bestimmung von Januar 2023 - Januar 2025
  • Zonulin-Bestimmung aus der Stuhlprobe Z1
  • Praxis für Allgemeinmedizin suchten
  • Alle Patienten waren dauerhaft auf Vitamin-D-Spiegel zwischen 50 bis 100 ng/ml eingestellt.
  • Der zweite Zeitpunkt wurde Z2 und alle weiteren Messungen Z3 bis Z6 von Zonulin (im Stuhl) bezeichnet.
  • Verlaufskontrollen wurden stets nach einem erhöhten Anfangswert empfohlen.

Statistik der GRAFIK C:

  • Die Zonulin-Konzentrationen wurden zu den Zeitpunkten Z1–Z6 longitudinal ausgewertet
  • Aufgrund unvollständiger Follow-up-Daten (unbalanciertes Panel) wurde der Zeitverlauf primär mittels Generalized Estimating Equations (GEE) modelliert,
  • mit log-transformierten Zonulin-Werten (natürlicher Logarithmus) zur Stabilisierung der Varianz.
  • Die Korrelation wiederholter Messungen innerhalb einer Person wurde mit einer exchangeable Arbeitskorrelationsstruktur berücksichtigt; 
  • robuste (Sandwich-)Standardfehler wurden berichtet.
  • Der Gesamteffekt des Zeitpunktes wurde über einen globalen Wald-Test (χ²) geprüft (α = 0,05).
  • Als nichtparametrische Sensitivitätsanalyse wurden für verfügbare Paare zusätzlich die gepaarte Wilcoxon Signed-Rank Tests(zweiseitig) durchgeführt
  • für Z2–Z4 jeweils versus Z1
  • p-Werte wurden mittels Holm-Korrektur für multiples Testen adjustiert.
  • Ein Signifikanzniveau von α = 0,05 wurde verwendet.
  • Hinweis: Z5 (n=4) und Z6 (n=3) sind statistisch extrem dünn besetzt
  • Paarweise Tests vs Z1 (nonparametrisch, konservativ)
  • Als Ergänzung  gepaarte Wilcoxon Signed-Rank Tests (zweiseitig) für jede Person mit vorhandenen Paaren gerechnet
  • inkl. Holm-Korrektur (Multiple Testing):

3) Ergebnisse

ZonulinBlocker erfolgreich:
  • zeitliche Verlaufsbeobachtung des Zonulin-Messwertes (Stuhlprobe) unter Einnahme von NAN10
  • Alle Verlaufskontrollen der folgenden Tabelle wurden im Bezug auf den Ausgangswert Z1 berechnet. 
  • Z1, der Startwert wurde per Definition als 100% angesetzt.
  • Es gab maximal 6 Messwerte zu einer Person: Z1 bis Z6
 
Kennzahlen je Zeitpunkt der Zonulin-Bestimmung (Stuhlprobe)
Zeitpunkt n Median rel. (%) 25%-Perzentil 75%-Perzentil Mittelwert rel. (%) SD rel. (%)
Z1 78 100,0 (Def.) 100,0 100,0 100,0 0,0
Z2 78 34,9 21,5 59,2 46,4 45,5
Z3 22 22,8 8,0 35,8 29,9 31,7
Z4 11 28,1 9,1 35,1 28,8 26,5
Z5 4 10,6 7,2 14,1 10,7 4,8
Z6 3 4,8 3,9 9,7 7,5 6,3

Tabelle für den Verlauf von Z1 bis Z6:
  • Von Z1 zu Z2 sinkt Zonulin deutlich: Median 34,9% von Z1 (IQR 21,5–59,2%).
  • Bei den späteren Messungen bleibt der Median niedrig (Z3: 22,8%, Z4: 28,1%).
  • Z5 und Z6 zeigen sehr niedrige Werte, aber die Fallzahlen sind sehr klein (n=4 bzw. n=3), daher sind diese Punkte unsicher.
Grafik A: "Spagetti-Plot"
  • bei 78 Patienten lagen zumindest 2 Zonulin-Werte vor.
  • von Z1 bis Z2 zeigt sich in der "Spagetti"-Darstellung ein rapider Rückgang des Zonulin.
  • Ein Rebound / Rückfall /Wirkungsverlust ist im weiteren nicht festzustellen.
  • Abgesenkte Werte bleiben weiterhin fast ausnahmslos abgesenkt und sinken auch immer weiter.
  • Damit ist die Annahme eines vergänglichen "Strohfeuer-Effektes!" ausgeschlossen.
Grafik B: "Spinnen-Netz"oder "Eis-Schmelze"
  • Das Netz-Diagramm stellt die Entwicklung bei 21 Patienten dar, bei denen 3 Werte vorlagen.
  • Die Graue Fläche demonstriert im Uhrzeiger-Sinn geordent die hohen Ausgangswerte
  • Die Anfangswerte von 800 (Schwarze Linie) geht Richtung Zentrum auf Z2 über (Grüne Linie)
  • Der Verlust der grauen Fläche und das Abschmelzen auf die grüne Fläche in der Mitte zeigt, wie ausgeprägte Rückgang ist.
  • Der dritte Messwert ist in orange dargestellt.
  • Die Überschreitung des Ausgangswertes Z1 kommt nur in einem einzigen Falle zur Darstellung:
  • orange durchsticht die schwarze Linie bei "ca 20:00 Uhr).
  • Von Ausnahmen abgesehen ist also ein drastischer Rückgang zu erkennen.
  • Ein weiterer Rückgang zwischen den Zeitpunkten Z2 und Z3 ist nicht eindeutig nachzuweisen.
  • Allerdings kommt es auch zu keinem Rückfall, was als Erfolg zu verbuchen ist.
Grafik C: "Aktien-Plot"
  • Wie bei einem Aktienwert, wird hier die Wertentwicklung des Zonulin über die Zeit dargestellt.
  • Alle 78 Patienten wurden dazu in Ihrem Startwert auf den Y Wert von 100 % gelegt.
  • Der weitere Verlauf zeigt, dass es nicht mehr zu einem relevanten Wiedereinstieg kommt.
  • Die Standardabweichungen (vertikale Linien) zu den verschiedenen Zeitpunkten bestätigen das.
  • Für die Zeitpunkte Z5 und Z6 lagen nur vier, beziehungsweise drei Patienten vor.
  • Auch wenn die Erwartungen an die Effekte des NANA10 bereits erfüllt waren, so ist doch verblüffend:
  • Es zeigte sich eine zusätzliche weitere Absenkung.
  • Diese kann allerdings wegen der geringen Fallzahl nur orientierend gewertet werden.
hohe Signifikanz für die nachhaltige Absenkung
  • Der globale Zeit-Effekt war signifikant (Wald-χ²(5)=232,56; p=3,02×10 hoch minus 48).
  • In den paarweisen Wilcoxon-Tests (Holm-korrigiert) zeigten sich signifikante Reduktionen für Z2, Z3 und Z4 gegenüber Z1:
  • im Einzelnen:
  • Z2 vs Z1: p(Holm) = 9,00×10 hoch minus 13 → signifikant
  • Z3 vs Z1: p(Holm) = 4,77×10 hoch minus 6 → signifikant
  • Z4 vs Z1: p(Holm) = 9,77×10 hoch minus 4 → signifikant
  • Z5 vs Z1 / Z6 vs Z1: nicht getestet (n<5; zu klein für sinnvolle Inferenz)
variable Zeit-Intervalle:
  • Z1 bis Z2: Mittelwert = 188 Tage [7 - 680 Tage]
  • Z2 bis Z3: Mittelwert = 182 Tage [9 - 409 Tage]
  • Z3 bis Z4: Mittelwert = 114 Tage [18 - 230 Tage]
  • Mangels Vorgaben für das Intervall ergab sich eine große Variabilität.
  • Einzelne Fälle zeigten allerdings auch ein Ansprechen innerhalb eines Monats (ohne Abbildung).

4) Folgerungen

Deutliche Besserung

  • Drei grafische Darstellungen A, B und C demonstrieren eine gemeinsame Aussage:
  • NANA10 senkte das Zonulin ab.
  • Es kam nicht zum Rückfall.
  • Der Effekt des "Regression to the mean" konnte ausgeschlossen werden, weil sich in keine Steigerung auf den Zonulin-Ausgangswert fand.
  • So sind Zufallserfolge als Basis dieser Erfolge statistisch extrem unwahrscheinlich, weil es im Verlauf keine anhaltenden Rückfälle gab.
  • Die Grafik C zeigt stattdessen den Verlauf einer "Skiflug-Schanze" mit eindeutiger Richtung nach unten.
  • Dem gegenüber ist eine Achterbahn-Fahrt: "zurück nach oben" anhand der Daten auszuschließen.

Intervalle:

  • Weil die erforderliche Zeitdauer für den therapeutischen Erfolg ungewiss ist, wurden keine Zeitpunkte für die Verlaufskontrolle definiert.
  • Patienten mit einem pathologischen Anfangswert wurde lediglich eine Verlaufskontrolle nach etwa einem Monat empfohlen.
  • Es ist nicht auszuschließen, dass der zweite Zeitpunkt eine solche Verbesserung zeigt, weil er von einem positiven "Bauchgefühl" mit entschieden wurde.
  • Ein solcher Effekt bedeutet für die Methode allerdings keinen Nachteil, stattdessen würde diese Auffassung für einen gut spürbaren Erfolg sprechen.

Dosierung offenbar unkritisch:

  • Die Zuverlässigkeit der Einnahme und die tatsächlich eingenommen Dosis wurden nicht kontrolliert und nicht erfragt
  • So war die Einnahme sehr individuell und unsystematisch,
  • Solche Unterbrechungen und Unterdosierung konnten allerdings den Erfolg nicht schwächen.
  • Die Dosierung darf daher als vermutlich unkritisch gewertet werden.

Dosis-Findung individuell

  • "Wie soll ich das Nana10 einnehmen?"
  • Auf diese Frage wurde den Patienten die Alternativen von Pulver und Kapseln angeboten.
  • Menschen, die gerne Curry Gerichte essen, finden am gelben Pulver Geschmack und haben keine Probleme damit.
  • Wer bereits die asiatische Küche verschmäht, der kann ersatzweise Kapseln mit Wasser einnehmen.
  • Die Zieldosis wurde als 3 x täglich 3 Kapseln mit Wasser angegeben.
  • Jeweils vor den drei Mahlzeiten.
  • Pulver nimmt man am besten 3 x täglich mit einen gehäuften Teelöffel in je 500 ml Wasser.
  • Diese Dosis soll allerdings nicht sofort zu Beginn eingenommen werden.
  • Um Unverträglichkeiten nicht zu provozieren, wurde für den Beginn jeweils die Einnahme von einer einzigen Dosis pro Tag empfohlen.
  • Bei Verträglichkeit soll nach einigen Tagen dann auf zweimal täglich gesteigert werden, und schließlich auf dreimal täglich.
  • Die tatsächliche Einnahme wurde aber nicht kontrolliert und nicht abgefragt.
  • Gelegentlich stellt sich heraus, dass NANA10 nur einmal täglich genommen wurde.
  • Dann wurden die Patienten ermuntert, es langsam auf die dreifache Dosis zu steigern.
  • Möglicherweise lässt sich der beobachtete Erfolg der Zeitpunkte Z3, Z4 und Z5 auf eine gesteigerte Einnahme nach der Visite zurückzuführen.
  • Dies würde dann für eine Macht des NaNa10 über das Zonulin sprechen.
  • Eine Steigerung der Dosis hat daher möglicherweise weitere positive Effekte.

Fazit:

  • Nana10 hat seine einzigartige Fähigkeit als natürlicher Zonulin-Blocker bestätigt.
  • Es funktioniert offenbar ganz ohne eine zustätzliche Pflicht zur Diät (ohne FODMAP).
  • Auch kann die Dosisfindung nach "Bauchgefühl" erfolgen, bei Kindern fein dosiert mit dem Gewürzstreuer.
  • Menschen mit "Leaky-Gut-Syndrom", also Darmträgheit, Reizdarm und Erschöpfungssyndrome wurden positiv beeinflusst: ( www.nana10erfahrung.de )
  • Neben dem Aktuten Vitamin-D-Mangel kann jetzt auch das Zonulin-Syndrom als verborgene und leicht therapierbare Ursache diffuser Beschwerden bestätigt werden.

Quellenangaben

Data: Dr. von Helden




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