ORF: Vitamin-D-Substitution: Medizinerin Jana Meixner klärt auf - unsere Kritik

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Irreführung  Medizinerin Jana Meixner:  „Das Vitamin D, das wir in der warmen Jahreszeit durch die Sonneneinstrahlung bilden, reicht oft aus, um uns über den sonnenarmen Winter zu bringen.“ rung: Nein, wir brauchen keine Supplements, Vitamin D ist ein speicherbares Vitamin. Wenn wir im Herbst  draußen aufhalten, dann können wir unsere Speicher füllen und damit kommen normalerweise ganz gut über den Winter. Wenn das nicht der Fall ist, dann kommt der nächste Frühling bald und dann können wir die Speicher wieder auffüllen. 
Richtigstellung: Der Vitamin-D-Speicher reicht  nicht über den Winter, da der Spiegel ohne Zufuhr monatlich um etwa 10–30 % sinkt und die Reserven bereits nach ein bis drei Monaten erschöpft sind. Entsprechend weisen am Ende des Winters viele Menschen einen Mangel auf, was mit einer erhöhten Infektanfälligkeit enihergeht (Zeit der Grippewelle). Die körpereigene Vitamin-D-Bildung von Vitamin D ist nur von etwa März bis September, zur Mittagszeit, und bei ausreichender unbedeckter Haut möglich.

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Irreführung: Medizinerin Jana Meixner: 
Der Unterschied zwischen Vitamin C und Vitamin D ist das Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist. im Gegensatz zum Vitamin C, das wasserlöslich ist. Vitamin D wird nicht vom Körper ausgeschieden, sondern das speichert der Körper, das reichert sich an. Wenn ich über einen längeren Zeitraum immer zu viel Vitamin D zu nehme, gefährliche Dosen erreichen. Zeichen einer Überdosierung wären Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen bis hin zu Nierenversagen oder Schädigung der Nieren, und das kann im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein. Wir können uns nur vergiften, wenn wir es als Supplements einnehmen. Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, die brauchen keine Supplements. - niemand der gesund ist.  
Richtigstellung: Vitamin D wird als fettlösliches Vitamin im Körper gespeichert, während Vitamin C wasserlöslich ist – eine Speicherung ist physiologisch vorgesehen. Gesundheitlich optimale Vitamin-D-Spiegel liegen deutlich unter toxischen Bereichen. Eine Überdosierung tritt erst bei extrem hohen, langfristig erreichten Werten auf. Die Behauptung, Vitamin D verursache Nierenschäden, ist irreführend, denn ein Mangel ist mit gesundheitlichen Risiken. Studie: TopTen 

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Irreführung: Medizinerin Jana Meixner:
Wir haben uns angeschaut in unseren Fakten-Checks was Vitamin D, wenn man es einnimmt wirklich zur Verhinderung von Krankheiten bringt. " Das Vitamin D einzunehmen, normalen Durchschnittsmenschen - gesunden Menschen nichts bringt,  wahrscheinlich, also weder ein Hinblick auf Krebsrisikoreduktion noch Herzkreislauferkrankungen Diabetes Asthma. Also da haben wir gesehen diese versprochene Wirksamkeit , das es vorbeugend wirkt gibt es nicht. 
Irreführung: Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, die brauchen keine Supplements. - niemand der gesund ist.  
Richtigstellung: Die Aussage „Gesunde Menschen brauchen keine Supplements“ ignoriert, dass es einen großen  Vitamin-D-Mangel in der Bevölkerung gibt – oft ohne sofort erkennbare Symptome. In unseren Breitengraden ist von Herbst bis Frühjahr keine ausreichende körpereigene Bildung möglich, und über die Ernährung lässt sich der Bedarf nicht decken. Auch sportliche, schlanke und bewusst lebende Menschen haben deutlich zu niedrige Spiegel. Eine gezielte Supplementierung eine medizinisch wichtige Präventionsmaßnahme sein.

Richtigstellung:
Hier finden Sie 12 Studien, die beweisen, wie stark die Wirkung des Vitamin D bei unterschiedlichen Erkrankungen ist: Vitamin D schützt vor Autoimmunerkrankungen, ist Krebs-Schutz, bietet Schutz vor Infektionen, Allergien u.v.m. Zahlreiche Studien beweisen somit präventive Effekte bei Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen und Infekten. Dabei zeigen Auswertungen großer Studien, dass Aussagekraft stark vom Studien-Design abhängen: Unterdosierung, niedriger Ausgangsspiegel usw. 

Notizen vom VitaminDservice

Information: 
Die Medizinerin Jana Meixner ist als österreichische Medizinjournalistin tätig. Das ist etwas ganz anderes als die Tätigkeit einer Ärztin, die in einer eigenen Praxis Tag für Tag mit den schlimmen Folgen des Vitamin-D-Mangels konfrontiert würde. Gesund in sieben Tagen 

Zum irreführenden Beitrag

https://orf.at/av/video/onDemandVideoNews68968

Link zur Gegendarstellung

www.VitaminDWette.de


» Zurück zur Vitamin D Mobbing als Tabelle

» Zum nächsten Beitrag blättern "T-ONLINE: Vitamin D-Mangel: Die meisten Deutschen haben einen zu niedrigen Wert"