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Lückenlose Spannung: von Anfang bis Ende!
Das Interview mit Malte - jetzt erweitert durch Poster aus dem Projekt.
www.nana10.de
- Der Physiotherapeut Malte Denz im Interview mit Dr. Raimund von Helden, klärt wichtige Fragen rund um das Thema Leaky gut deren Behandlungsmöglichkeiten.
- Leaky Gut (durchlässiger Darm) betrifft immer mehr Menschen und die Dunkelziffer könnte riesig sein.
- Die Folgen können den gesamten Körper betreffen und verschiedenste Krankheiten begünstigen.
- Dr. von Helden hat mit NaNa10 einen vielversprechenden Lösungsansatz entwickelt
Inhalt:
0:00 Begrüßung
1:25 Was ist ein Leaky gut?
2:51 Der Zonulin-Wert
4:11 Leaky gut (Fortsetzung)
6:51 Zonulin-Syndrom & Leberwerte
11:11 Symptome vielfältig
12:48 Langzeitfolgen
15:43 Ursachen / Risikofaktoren
17:25 Nahrungsmittelunverträglichkeiten
20:30 Die Idee hinter NaNa10
21:48 Zusammensetzung NaNa10
22:25 MSM & Taurin
26:15 Silizium
30:05 Effekte & Wirkung von NaNa10
34:00 Wo bekomme ich NaNa10?
37:12 Erfahrungsberichte
39:52 Labordiagnostik: Blut- oder Stuhlprobe?
42:05 Dosierung & individuelle Zusammensetzung
44:20 Weitere Tipps (Alkohol, Histamin & Vitamin D Box)
47:31 Abschlussplädoyer: Warum um den Darm kümmern?
Quellen:
Das Video von Malte Denz (ohne Poster) ist hier zu finden:
https://www.vitaminDservice.de/node/8235
Auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=eXZtoDvT1Jg
Das ist der Kanal von Malte:
https://www.youtube.com/@Aspoonaday
Zusammenfassung: Leaky Gut – Wenn der Darm durchlässig wird: Ein Gespräch mit Dr. Raimund von Helden
Viele Menschen leiden unter einem „leaky gut“, also einem durchlässigen Darm – häufig ohne es zu wissen. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, wie entsteht das Syndrom und was kann man dagegen tun? Darüber spricht Dr. Raimund von Helden in einem ausführlichen Interview.
Was ist ein „leaky gut“?
Der Begriff „leaky gut“ bezeichnet eine gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Normalerweise sitzen die Zellen des Darms dicht an dicht, verbunden durch sogenannte „tight junctions“, die nur ausgewählte Stoffe hindurchlassen. Im gesunden Zustand gelangen so z. B. Elektrolyte oder Mikronährstoffe in die Blutbahn, während größere Moleküle oder unerwünschte Stoffe im Darm verbleiben.
Bei einem „leaky gut“ jedoch öffnen sich diese Zellverbindungen – z. B. durch Stress, Infektionen oder Medikamente – und lassen größere, unverdaute Nahrungsbestandteile oder Toxine durch. Dies kann das Immunsystem massiv belasten und verschiedenste Krankheiten begünstigen, etwa Allergien, Autoimmunerkrankungen, Ekzeme oder Gelenkbeschwerden.
Zonulin – Der messbare Marker
Das Protein Zonulin spielt hierbei eine zentrale Rolle: Es reguliert das Öffnen und Schließen der Tight Junctions. Bei erhöhter Zonulin-Ausschüttung sind die Darmzellen nicht mehr dicht, die Schleusen stehen offen. Das Gute: Zonulin lässt sich mittlerweile im Stuhl messen – ein einfacher, kostengünstiger Test, der Aufschluss über den Zustand der Darmbarriere gibt.
Leber, Gehirn und Autoimmunerkrankungen
Ein dauerhaft gestörter Darm kann weitreichende Folgen haben. Oft treten erhöhte Leberwerte auf, ohne dass Alkohol oder andere bekannte Ursachen dafür verantwortlich sind. Auch Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, MS oder Autoimmunhepatitis können mit einem leaky gut in Verbindung stehen. Besonders spannend ist dabei der Zusammenhang zur Blut-Hirn-Schranke, die durch hohe Zonulinwerte ebenfalls durchlässig werden kann („leaky brain“). Das erklärt, warum psychische Beschwerden, Konzentrationsstörungen oder neurologische Symptome ebenfalls auftreten können.
Corona, Stress und Umweltfaktoren als Auslöser
Infektionen wie COVID-19, aber auch EBV, Antibiotikagaben oder starker Stress können das Zonulinsystem aktivieren. Insbesondere Virusinfekte wirken oft als „Trigger“. Ebenso belasten moderne Ernährungsgewohnheiten mit stark verarbeiteten Lebensmitteln, Süßstoffen oder Zero-Getränken die Darmgesundheit.
NaNa 10 – Zehn natürliche Stoffe zur Regeneration
Um die Zonulinwerte zu senken und die Darmbarriere wieder zu stabilisieren, hat Dr. von Helden eine Mischung aus zehn natürlichen Substanzen entwickelt: NaNa 10. Enthalten sind u. a. Kurkuma, Zimt, Vitamin C, Magnesium, Inulin, Glycin, Glutamin, MSM, Taurin und Silizium (Kieselerde). Alle Stoffe sind lebensmittelrechtlich unbedenklich, können einzeln oder kombiniert als Pulver oder Kapseln eingenommen werden. Die Mischung wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und regulierend auf die Darmflora.
Ein besonderes Augenmerk auf MSM und Taurin
MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische Schwefelverbindung, die früher in Lazaretten als Knoblauchpräparat bekannt war. Schwefel ist für den Körper essenziell, da er an der Synthese wichtiger Aminosäuren beteiligt ist. MSM hilft, das bakterielle Gleichgewicht zu stabilisieren und ist u. a. bei Akne oder Ekzemen wirksam.
Taurin hingegen ist eine schwefelhaltige Aminosäure, bekannt aus Energy-Drinks – dort allerdings meist zu niedrig dosiert. Es unterstützt die Mitochondrien und damit die Energieproduktion in den Zellen, wirkt regenerierend und schützend.
Silizium – Der natürliche Filter
Ein weiterer Bestandteil ist Silizium in Form von Kieselgur – ein extrem poröser Stoff mit hoher Oberfläche, der Schadstoffe wie Blei, Arsen oder Quecksilber binden kann. Er funktioniert wie ein chemischer Filter und kann so zur Entgiftung beitragen.
Ein offenes, nachbaubares Konzept
Dr. von Helden betont, dass es sich bei NaNa 10 um ein Open-Source-Projekt handelt. Er hat keine finanziellen Beteiligungen, sondern möchte, dass möglichst viele Menschen profitieren. Alle zehn Stoffe sind in gleichen Anteilen enthalten und können theoretisch auch selbst zusammengemischt werden.
Breite Wirkung – weit über den Darm hinaus
Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen, dass sich durch die Einnahme von NaNa 10 nicht nur Bauchbeschwerden bessern, sondern auch Hautprobleme wie Ekzeme, neurologische Symptome oder Autoimmunerkrankungen positiv beeinflussen lassen. Besonders wichtig: Die Wirkung tritt meist nicht über Nacht ein, sondern erfordert eine konsequente Einnahme über mehrere Wochen.
Diagnose und Labordiagnostik
Der Zonulinwert sollte bevorzugt im Stuhl und nicht im Blut gemessen werden. Der Blutwert ist meist erst bei schwerem Schaden erhöht. Eine Messung kostet rund 30 €, ist als Selbstzahlerleistung jedoch sehr sinnvoll – insbesondere bei chronisch unerklärlichen Beschwerden.
Dosierung und Verträglichkeit
Die empfohlene Dosierung beträgt in der Regel 3 × 3 Kapseln täglich. Bei empfindlichem Darm empfiehlt sich ein langsames Einschleichen. Auch Kinder, Schwangere und ältere Menschen können NaNa 10 einnehmen, da alle Bestandteile lebensmittelrechtlich zugelassen sind.
Weitere Tipps für die Darmgesundheit
- Verzicht auf Süßstoffe und Zero-Getränke
- Alkoholkonsum möglichst reduzieren
- Histaminhaltige Lebensmittel (z. B. Schimmelkäse, Fisch, Rotwein) vermeiden
- Ausreichende Versorgung mit Vitamin D sicherstellen
- Nutzung des Online-Tools: vitamindbox.de
Abschließendes Plädoyer
„Wir sind die Herrscher über ein Weltreich mit Milliarden von Mikroorganismen“, sagt Dr. von Helden. „Wenn wir unsere kleinen Mitarbeiter im Darm schlecht behandeln, ernten wir Krankheit.“ Deshalb sei es wichtig, auf Darm und Ernährung zu achten – für ein starkes Immunsystem, gesunde Verdauung und mehr Lebensqualität.
ausführlich:
Leaky Gut – Wenn der Darm durchlässig wird: Ein Gespräch mit Dr. Raimund von Helden
Viele Menschen leiden unter einem „leaky gut“, also einem durchlässigen Darm – häufig ohne es zu wissen. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, wie entsteht das Syndrom und was kann man dagegen tun? Darüber spricht Dr. Raimund von Helden in einem ausführlichen Interview.
Was ist ein „leaky gut“?
Der Begriff „leaky gut“ bezeichnet eine gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Normalerweise sitzen die Zellen des Darms dicht an dicht, verbunden durch sogenannte „tight junctions“, die nur ausgewählte Stoffe hindurchlassen. Im gesunden Zustand gelangen so z. B. Elektrolyte oder Mikronährstoffe in die Blutbahn, während größere Moleküle oder unerwünschte Stoffe im Darm verbleiben.
Bei einem „leaky gut“ jedoch öffnen sich diese Zellverbindungen – z. B. durch Stress, Infektionen oder Medikamente – und lassen größere, unverdaute Nahrungsbestandteile oder Toxine durch. Dies kann das Immunsystem massiv belasten und verschiedenste Krankheiten begünstigen, etwa Allergien, Autoimmunerkrankungen, Ekzeme oder Gelenkbeschwerden.
Zonulin – Der messbare Marker
Das Protein Zonulin spielt hierbei eine zentrale Rolle: Es reguliert das Öffnen und Schließen der Tight Junctions. Bei erhöhter Zonulin-Ausschüttung sind die Darmzellen nicht mehr dicht, die Schleusen stehen offen. Das Gute: Zonulin lässt sich mittlerweile im Stuhl messen – ein einfacher, kostengünstiger Test, der Aufschluss über den Zustand der Darmbarriere gibt.
Leber, Gehirn und Autoimmunerkrankungen
Ein dauerhaft gestörter Darm kann weitreichende Folgen haben. Oft treten erhöhte Leberwerte auf, ohne dass Alkohol oder andere bekannte Ursachen dafür verantwortlich sind. Auch Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, MS oder Autoimmunhepatitis können mit einem leaky gut in Verbindung stehen. Besonders spannend ist dabei der Zusammenhang zur Blut-Hirn-Schranke, die durch hohe Zonulinwerte ebenfalls durchlässig werden kann („leaky brain“). Das erklärt, warum psychische Beschwerden, Konzentrationsstörungen oder neurologische Symptome ebenfalls auftreten können.
Corona, Stress und Umweltfaktoren als Auslöser
Infektionen wie COVID-19, aber auch EBV, Antibiotikagaben oder starker Stress können das Zonulinsystem aktivieren. Insbesondere Virusinfekte wirken oft als „Trigger“. Ebenso belasten moderne Ernährungsgewohnheiten mit stark verarbeiteten Lebensmitteln, Süßstoffen oder Zero-Getränken die Darmgesundheit.
NaNa 10 – Zehn natürliche Stoffe zur Regeneration
Um die Zonulinwerte zu senken und die Darmbarriere wieder zu stabilisieren, hat Dr. von Helden eine Mischung aus zehn natürlichen Substanzen entwickelt: NaNa 10. Enthalten sind u. a. Kurkuma, Zimt, Vitamin C, Magnesium, Inulin, Glycin, Glutamin, MSM, Taurin und Silizium (Kieselerde). Alle Stoffe sind lebensmittelrechtlich unbedenklich, können einzeln oder kombiniert als Pulver oder Kapseln eingenommen werden. Die Mischung wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und regulierend auf die Darmflora.
Ein besonderes Augenmerk auf MSM und Taurin
MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische Schwefelverbindung, die früher in Lazaretten als Knoblauchpräparat bekannt war. Schwefel ist für den Körper essenziell, da er an der Synthese wichtiger Aminosäuren beteiligt ist. MSM hilft, das bakterielle Gleichgewicht zu stabilisieren und ist u. a. bei Akne oder Ekzemen wirksam.
Taurin hingegen ist eine schwefelhaltige Aminosäure, bekannt aus Energy-Drinks – dort allerdings meist zu niedrig dosiert. Es unterstützt die Mitochondrien und damit die Energieproduktion in den Zellen, wirkt regenerierend und schützend.
Silizium – Der natürliche Filter
Ein weiterer Bestandteil ist Silizium in Form von Kieselgur – ein extrem poröser Stoff mit hoher Oberfläche, der Schadstoffe wie Blei, Arsen oder Quecksilber binden kann. Er funktioniert wie ein chemischer Filter und kann so zur Entgiftung beitragen.
Ein offenes, nachbaubares Konzept
Dr. von Helden betont, dass es sich bei NaNa 10 um ein Open-Source-Projekt handelt. Er hat keine finanziellen Beteiligungen, sondern möchte, dass möglichst viele Menschen profitieren. Alle zehn Stoffe sind in gleichen Anteilen enthalten und können theoretisch auch selbst zusammengemischt werden.
Breite Wirkung – weit über den Darm hinaus
Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen, dass sich durch die Einnahme von NaNa 10 nicht nur Bauchbeschwerden bessern, sondern auch Hautprobleme wie Ekzeme, neurologische Symptome oder Autoimmunerkrankungen positiv beeinflussen lassen. Besonders wichtig: Die Wirkung tritt meist nicht über Nacht ein, sondern erfordert eine konsequente Einnahme über mehrere Wochen.
Diagnose und Labordiagnostik
Der Zonulinwert sollte bevorzugt im Stuhl und nicht im Blut gemessen werden. Der Blutwert ist meist erst bei schwerem Schaden erhöht. Eine Messung kostet rund 30 €, ist als Selbstzahlerleistung jedoch sehr sinnvoll – insbesondere bei chronisch unerklärlichen Beschwerden.
Dosierung und Verträglichkeit
Die empfohlene Dosierung beträgt in der Regel 3 × 3 Kapseln täglich. Bei empfindlichem Darm empfiehlt sich ein langsames Einschleichen. Auch Kinder, Schwangere und ältere Menschen können NaNa 10 einnehmen, da alle Bestandteile lebensmittelrechtlich zugelassen sind.
Weitere Tipps für die Darmgesundheit
Neben NaNa 10 rät Dr. von Helden zu folgenden Maßnahmen:
Verzicht auf Süßstoffe und Zero-Getränke
Einschränkung von Alkohol
Vermeidung histaminhaltiger Lebensmittel (Rotwein, Schimmelkäse, Fisch)
Ausreichende Versorgung mit Vitamin D
Zur besseren Orientierung empfiehlt er sein Online-Tool: vitamindbox.de – dort lassen sich Symptome analysieren und möglichen Zusammenhängen mit Vitamin-D-Mangel oder Zonulinüberschuss zuordnen.
Abschließendes Plädoyer
„Wir sind die Herrscher über ein Weltreich mit Milliarden von Mikroorganismen“, sagt Dr. von Helden. „Wenn wir unsere kleinen Mitarbeiter im Darm schlecht behandeln, ernten wir Krankheit.“ Deshalb sei es wichtig, auf Darm und Ernährung zu achten – für ein starkes Immunsystem, gesunde Verdauung und mehr Lebensqualität.
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