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Lars im Interview mit Dr. Raimund von Helden
Thema:
Sonne, Sonnencreme und Hautkrebs
Im Interview geht es um die Fragen:
- Wie ist die Sonne gesundheitlich einzuordnen?
- Welche Rolle spielt Sonnencreme
- Wie kann man das Hautkrebsrisiko sinnvoll reduzieren?
Hauptaussagen im Interview
1. Sonne ist nicht nur Gefahr, sondern biologisch sehr wichtig
Dr. von Helden betont:
- "Sonnenlicht ist ein natürlicher Reiz für den menschlichen Körper".
- "Es aktiviert wichtige Prozesse, insbesondere die Bildung von Vitamin D".
- "Sonnenlicht hat Bedeutung für Stoffwechsel, Aktivität und Immunregulation".
2. Kritik an pauschaler Angst vor Sonne
- Dr. von Helden und Lars kritisieren die verbreitete Botschaft, Sonne grundsätzlich zu meiden.
- Beide weisen darauf hin, dass Sonnenschutz heute oft sehr pauschal beworben werde, etwa in Tagescremes, Make-up und über Beauty-Kanäle.
3. Skepsis gegenüber chemischen UV-Filtern
- Dr. von Helden äußert Vorbehalte gegenüber chemischen Sonnenschutzfiltern.
- Er spricht mögliche biologische und toxikologische Fragen an.
- Er stellt infrage, ob jede chemische Verbindung auf der Haut unproblematisch ist.
4. Mineralischer Sonnenschutz als Alternative
- Als Empfehlung wird Zinkoxid genannt.
- Zinkoxid wirkt als physikalische Barriere gegen UV-Strahlung.
- Nachteile sind der weiße Film auf der Haut und die geringere kosmetische Attraktivität.
5. Hautkrebs ist differenziert zu betrachten
Verschiedene Formen von Hautkrebs sind zu unterscheiden:
- Weißer Hautkrebs
- Basaliom
- Spinaliom
- Malignes Melanom ("ist der gefährliche Hautkrebs - die Giftschlange")
6. Sonnencreme allein löst das Hautkrebs-Problem nicht
Studien zur Frage Sonnencreme und Hautkrebs sind schwer zu interpretieren. Gründe dafür seien unter anderem:
- unterschiedlicher Hauttyp
- individuelles Risiko
- längerer Aufenthalt in der Sonne durch vermeintlichen Schutz
- frühere Sonnenbrände, besonders in Kindheit und Jugend
7. Kleidung und Verhalten oft sinnvoller als viel Creme
Lars schildert praktische Erfahrungen, besonders mit Kindern.
- UV-Shirts
- Caps oder Hüte
- Schatten
- vorsichtiger Umgang mit Mittagssonne
Bei Kindern wird UV-Kleidung oft als sinnvoller angesehen, als das ständige Nachcremen.
8. Sonne in Maßen als „Training“
Dr. von Helden verwendet das Bild eines Trainings:
Zu wenig Sonne sei ungünstig, zu viel ebenso. Die Haut müsse sich schrittweise an Sonnenlicht gewöhnen.
9. Individuelle Unterschiede beachten:
Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Sonne. Entscheidend sind:
- Hauttyp
- Haarfarbe
- Gewöhnung an Sonne
- Vitamin-D-Status
Quellenangaben:
- Quelle 1: Sonnencreme versagt -
- Sonnencreme gibt keine Sicherheit im Einsatz gegen den schwarzen Hautkrebs:
- Quelle 2: Sonnencreme-Problematik -
Sonnencreme – Schutz oder Illusion? - Quelle 3: Sonnencreme tanken -
- UVA und UVB-Filter bleiben nicht auf der Haut
- Quelle 4: Zifferblattregel -
- Gezielte Orientierung für gesundes Sonnenbaden
*Ausführliches Transkript (korrigiert: Dr. Raimund von Helden)*
Hallo und herzlich willkommen.
Ich bin hier zusammen mit *Dr. med. Raimund von Helden*. Hallo Raimund.
*Dr. von Helden:* Hallo Lars.
Schön, dass wir uns wieder sprechen. Heute geht es um ein spannendes und kontrovers diskutiertes Thema:
## Sonne, Sonnencreme und Hautkrebs
Bevor wir starten, erzähle ich kurz eine Geschichte.
Mitte der 2000er-Jahre habe ich eine Hörspielserie produziert, die hieß *Offenbarung 23. Damals gab es noch kein Social Media wie heute. Die Leute hörten Hörspiele – ähnlich wie **Die drei ???*, nur mit Themen rund um Verschwörungen und gesellschaftliche Fragen.
Eine Folge hieß, soweit ich mich erinnere, *„Die Krebsmacher“*. Darin ging es um die These, dass Sonnencreme problematisch sein könnte.
Früher war es ja oft so:
* Man startete im Urlaub mit Lichtschutzfaktor 20
* später 12
* dann 6
* und am Ende war man schön braun
Man lag also sehr lange in der Sonne.
Damals wurde behauptet, dass durch starke Sonne plus chemische Stoffe auf der Haut problematische Reaktionen entstehen könnten.
Das hat mich damals nachdenklich gemacht.
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## Heute hört man überall das Gegenteil
Heute heißt es oft:
* Im Make-up muss Lichtschutzfaktor sein
* In Tagescreme muss Lichtschutzfaktor sein
* Sonne macht Falten
* Sonne ist gefährlich
* Sonne sollte möglichst gemieden werden
Wenn man Beauty-Kanäle schaut, heißt es fast immer:
> Ganz wichtig: Sonnenschutz jeden Tag.
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## Dr. Raimund von Helden über Angst und Vermarktung
*Dr. von Helden:*
Das ist ein typisches Bild unserer Zeit.
Viele Menschen glauben, sie bleiben gesund, wenn sie sich möglichst von der Sonne fernhalten.
Früher gab es vielleicht Faktor 4 Sonnencreme. Heute Faktor 30 oder 50.
Mit Unsicherheit lässt sich natürlich auch Umsatz erzeugen.
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## Die Sonne als natürlicher biologischer Reiz
Er erklärt seinen zentralen Gedanken:
Die Natur habe vorgesehen, dass Sonnenlicht auf die Haut trifft und dort Prozesse aktiviert.
Ein wichtiger davon sei die Bildung von *Vitamin D*.
Das sei ein Signal für den Körper:
* mehr Aktivität
* jahreszeitliche Anpassung
* Stoffwechselveränderungen
* Immunregulation
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## Kritik an chemischen UV-Filtern
Dr. von Helden äußert Kritik an chemischen Sonnenschutzfiltern.
Seine Sichtweise:
* Manche Stoffe absorbieren UV-Strahlung chemisch
* Stoffe könnten teilweise über die Haut aufgenommen werden
* Nicht jede Verbindung sei biologisch ideal
Er verweist auf Diskussionen in Studien und toxikologischen Bewertungen.
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## Mineralischer Sonnenschutz
Als Alternative nennt er:
* *Zinkoxid*
Beispiel:
Früher auf Gletschern wurde weiße Paste auf Nase und Lippen aufgetragen.
Vorteile:
* physikalische Barriere
* reflektiert UV-Strahlen
Nachteile:
* weißer Film
* kosmetisch weniger beliebt
* oft schwerer abzuwaschen
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## Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs
Im Gespräch wird betont:
Es gibt verschiedene Arten:
* weißer Hautkrebs
* Basaliom
* Spinaliom
* *Malignes Melanom*
Besonders das maligne Melanom gilt als ernstzunehmend.
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## Studienlage laut Gespräch
Dr. von Helden sagt, dass Studien zum Thema Sonnencreme und Hautkrebs nicht immer eindeutig seien.
Mögliche Einflussfaktoren:
* Menschen mit hohem Risiko nutzen häufiger Sonnencreme
* Manche bleiben mit Creme länger in der Sonne
* Hauttyp spielt große Rolle
* Sonnenbrände in Kindheit/Jugend
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## Lars über früher und heute
Ich sehe einen anderen Punkt:
Früher waren wir ständig draußen:
* Frühling draußen
* Sommer draußen
* Winter draußen
Heute sind viele Kinder eher:
* am Computer
* am Tablet
* drinnen
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## Kindergarten-Thema
Bei unseren Kindern hieß es teilweise:
* Kind muss eingecremt kommen
* Creme muss mitgebracht werden
* sonst nicht raus
Das fand ich manchmal sehr pauschal.
Denn Menschen unterscheiden sich stark:
* Hauttyp
* Haarfarbe
* Empfindlichkeit
* Gewöhnung an Sonne
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## Thailand-Erfahrung
Wir waren einen Monat in Thailand.
Unsere Strategie:
* UV-Shirts
* Caps
* Schatten nutzen
* Mittags vorsichtig
* später am Tag lockerer
Wir brauchten kaum Sonnencreme.
Gerade bei Kindern finde ich *UV-Kleidung oft sinnvoller als ständiges Nachcremen*.
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## Kopfhaut nicht vergessen
Ich merke selbst:
Mit rasierter Kopfhaut ist direkte Sonne problematisch.
Darum:
* Hut
* Kappe
* Textilschutz
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## Sonne als Training
*Dr. von Helden:*
Die Haut müsse auch lernen, mit Sonne umzugehen.
Wie beim Sport:
* gar kein Training = schlecht
* zu viel Training = schlecht
* sinnvolle Dosis = gut
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## Vitamin D und Sonnenverträglichkeit
Er sagt:
Ein guter Vitamin-D-Status könne bei manchen Menschen die Sonnenverträglichkeit verbessern.
Er erwähnt auch Sonnenallergie und individuelle Unterschiede.
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## Der gemeinsame Nenner
Wichtigster Punkt:
## Sonnenbrand vermeiden.
Denn wiederholte Sonnenbrände gelten medizinisch klar als Risikofaktor.
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## Kernaussagen des Gesprächs
1. Sonne nicht verteufeln
2. Sonnenbrand vermeiden
3. Hauttyp beachten
4. Kleidung clever nutzen
5. Maß statt Extreme
6. Nicht alles glauben, was Werbung sagt
7. Informiert entscheiden
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## Abschluss
Die Sonne ist kein Feind.
Die Sonne ist ein Freund – wenn man richtig mit ihr umgeht.
Bleibt kritisch und informiert euch breit.
... Privat-Institut-VitaminDelta