KINDER mit COVID waren weniger krank bei Vitamin-D-Spiegeln über 30 ng/ml

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert eine Studie aus Istanbul

2020-04-05

1) Fragestellung

Die COVID-Sterblichkeit im Kindesalter ist bekanntlich gering.
Dennoch gibt es Covid auch bei Kindern, wie der Bericht aus der Türkei zeigt.
War ein guter Vitamin-D-Spiegel mit einem besseren Verlauf verbunden?

2) Methode

  • Beobachtungsstudie
  • keine Intervention mit Vitamin D
  • n= 103
  • Kinder in einem Hospital in Istanbul

3) Ergebnisse

Die Punktwolke zeigt, dass hohe Entzündungwerte nur unterhalb von 30 ng/ml zu beobachten waren.
Die Tabelle zeigt eine Fokussierung auf signifikante Abweichungen im Vergleich von 2 Gruppen:

  • Milder Verlauf 
  • Mäßiger oder ernster Schweregrad
     

 

 

mild

mäßig oder ernst

Signifikanz: p

Vitamin-D-Spiegel 

ng/ml

13,95

9,95

0,001

CRP

mg/l

1,5

8,45

0,001

Calcium

mmol/l

2,45

2,35

0,003

D-Dimer

mg/l

0,35

0,74

0,02

Fibrinogen

mg/l

266

372

0,001

4) Folgerungen

Der bessere Verlauf mit höheren Vitamin-D-Spiegel  ist offensichtlich.

ZITAT der AUTOREN
ANFANG: (Layout bearbeitet)
Diese Studie zeigte einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und klinischem Schweregrad sowie Entzündungsmarkern in pädiatrischen COVID-19-Fällen.
Eine prophylaktische Vitamin-D-Supplementierung kann in Betracht gezogen werden, insbesondere in der Altersgruppe der Jugendlichen.

ZITAT ENDE.

Ein drohender schwerer Verlauf hat diese Kennzeichen:

  • Vitamin-D-Spiegel und Calcium sind tief
  • CRP, D-Dimer und Fibrinogen sind hoch

Der Calcium -Wert wird meist routinemäßig erhoben. 
Ein Wert unter 2,45 mmol/l sollte bereits Anlass geben, nach einem schlechten Vitamin-D-Spiegel  zu suchen.

Vitamin D für alle!

  • Den Autoren der Studie ist nicht aufgefallen, dass jeder Vitamin-D-Spiegel unter 30 ng/ml bereits Anlass für eine Substitution von Vitamin D ist.
  • Alle Kinder der Studie sollte Vitamin D bekommen.
  • Der bessere Verlauf bei einem höheren Vitamin-D-Spiegel spricht dafür.
  • Die Coronavirus-Pandemie basiert auch auf der Pandemie des Vitamin-D-Mangels: www.VitaminDService.de/pandemie

Die Logik gebietet:

www.vitaminD4all.de

Quellenangaben

Bayramoğlu E, Akkoç G, Ağbaş A, Akgün Ö, Yurdakul K, Selçuk Duru HN, Elevli M.
The association between vitamin D levels and the clinical severity and inflammation markers in pediatric COVID-19 patients: single-center experience from a pandemic hospital.
Eur J Pediatr. 2021 Mar 31:1–7. doi: 10.1007/s00431-021-04030-1.
Epub ahead of print. PMID: 33788001; PMCID: PMC8009933.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33788001/

Kinder und Asthma:
https://www.vitamindservice.de/ASTHMA-KINDER




» Full-Text-Download

» Zurück zur VitaminDzeitung als Tabelle

» Zum nächsten Beitrag blättern "Irland: Ärzte empfehlen Vitamin D gegen das Coronavirus !"